Point Plomer erwischt den Vierten – 460 Kilometer nördlich entkommt ein Surfer knapp

Dienstagmorgen, 09:00 Uhr: Ein erfahrener Wellenreiter paddelt vor Point Plomer, als er einen stumpfen Schlag am Unterarm spürt. Blut färbt das Weiß der Gischt, doch der Mann rettet sich auf sein Brett und erreicht hustend den Strand. Seine Verletzungen gelten als „vergleichsweise leicht“, doch die Statistik springt auf Attacke Nummer vier.
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Die Regionalregierung ruft erneut den Helikopter mit Haidetektionstechnik, Fischer stellen Köderstationen auf – und die Furcht wandert von Sydney die Küste hinauf.
Netze, Drohnen, Daten – was jetzt wirklich gegen die Biss-Serie helfen soll

Seit Jahren spannt New South Wales mehr als 50 Schutznetze vor beliebte Strände. Kritiker warnen jedoch, dass die Maschen Meeresschildkröten, Rochen und sogar harmlose Haiarten töten, während aggressive Bullenhaie oft darunter hindurchschwimmen. Die Regierung testet deshalb Drohnen mit KI-Erkennung, smarte Bojen und Schwarmdaten aus GPS-Sendern.
Bis sich die Technik bewährt, bleibt nur Vorsicht: kein Schwimmen in trübem Wasser, kein Surfen bei Dämmerung, und immer der Blick nach unten, wenn die nächste Welle rollt.
