Preis-Tsunami oder Sturm im Wasserglas?

Mit dem Verbot ganzer Sortimente droht eine Verschiebung der Nachfrage: Scheitholz aus Waldrestholz wird knapper, zertifizierte Pellets dürften teurer werden. Marktforscher rechnen mit Preisaufschlägen von 10 – 15 % schon zur Heizsaison 2026/27.
Hausbesitzern raten Fachleute, frühzeitig Lieferverträge abzuschließen oder auf alternative Wärmelösungen wie Wärmepumpe plus Pufferspeicher zu setzen. Wer weiter mit Holz heizen will, sollte nur noch DIN-geprüfte Scheite oder Pellets der Klasse A1 bunkern.
Der Zeitplan und Ihre Optionen

Das Kabinett will die neue Biomasseverordnung noch im Frühjahr 2026 verabschieden. Nach aktuellem Entwurf gilt eine Übergangsfrist bis 31. Dezember 2027; ab der Heizperiode 2027/28 dürfen die genannten Sortimente dann weder gefördert noch verbrannt werden. Kontrollen sollen über die Schornsteinfeger laufen.
Wer also in Ruhe umsteigen möchte, hat knapp zwei Winter Zeit. Ob Sie auf zertifizierte Holzbriketts wechseln, die Heizung hybridisieren oder ganz auf erneuerbaren Strom setzen – jetzt lohnt der Blick auf Förderprogramme und regionale Energieberater.
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