In Schweden sorgt eine neue Regelung für Aufsehen

 

Heimaturlaub = Gefährdung des Schutzstatus

Image: AI
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Eine neue Regierungsregel legt fest: Wer als Geflüchteter aus Schweden auch nur kurz in sein Herkunftsland reist, riskiert den Verlust seines Schutzstatus. Die Polizei, Botschaften und das Migrationsamt sollen solche Reisen künftig konsequent melden und ein Aberkennungsverfahren einleiten.

Bisher galt schon der Grundsatz, dass Heimatreisen Zweifel am Asylgrund nähren. Nun aber wird daraus ein strukturierter Automatismus, der bewusst auf Abschreckung zielt.

Nächster Blick: Was sagt die Regierung – und warum setzt sie auf diese harte Linie?

 

 

 

Regierung setzt auf Abschreckung und „Signalwirkung“

Image: AI
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Migrationsminister Johan Forssell nennt die Neuregelung „logisch“: Wer ohne Gefahr heimreisen könne, brauche keinen Schutz mehr. Damit folge Schweden nur dem gesunden Menschenverstand, so der Minister.

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Gleichzeitig lockt Stockholm Rückkehrwillige mit einer drastisch erhöhten „Återvandringsprämie“ von künftig bis zu 350 000 Kronen pro Person – ein Plus von 3400 Prozent.

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Doch Kritiker warnen bereits: Wie wird das praktisch umgesetzt – und wen trifft es zuerst?