Eine vertraute Stimme verstummt

Über Jahrzehnte hinweg prägte sie Bühnen, Fernsehstudios und Kabaretts. Für viele war sie ein fester Bestandteil der Kulturlandschaft – klein von Statur, groß in Ausdruck und Präsenz. Nun endet ein Künstlerleben, das Generationen begleitete.
– Advertisement –
Die Nachricht kommt am Mittwoch und sorgt für Betroffenheit weit über Berlin hinaus. Eine Sängerin und Schauspielerin mit DDR-Wurzeln ist gestorben. Bestätigt wird der Tod von der Familie. Noch ist der Name nicht genannt – doch für viele ist sofort klar: Hier geht eine der markantesten Persönlichkeiten ostdeutscher Unterhaltung.
Musik als Lebenselixier

Schon früh bestimmte Musik ihren Alltag. Als Kind verbrachte sie Stunden am Klavier, übte diszipliniert und mit Leidenschaft. Später prägten Klassik und Pop gleichermaßen ihren Geschmack – Bach und die Beatles gehörten gleichermaßen
Der Weg führte jedoch nicht sofort auf die Bühne. Nach der Schule absolvierte sie zunächst eine Ausbildung in einer Apotheke. Den Kontakt zu Menschen liebte sie, wie sie selbst einmal schrieb. Und selbst dort blieb die Musik präsent: In den Pausen sang sie Kollegen aktuelle Schlager vor. Die Bühne ließ sie nie los.
