Trübes Wasser, hungrige Bullenhaie – wenn Regen zur Bedrohung wird

Ein endloser Sommerregen hat tonnenweise Sediment in Buchten gespült, die sonst türkisblau schimmern. Experten vermuten, dass Bullenhaie in der bräunlichen Suppe leichter Beute wittern, weil ihre bevorzugten Fische näher an die Küste driften. Sichttiefe? Kaum eine Handbreit.
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Hinzu kommt eine ungewöhnlich warme Strömung, die das Jagdrevier größer macht – perfekte Voraussetzungen für riskante Begegnungen zwischen Mensch und Raubfisch.
Schockwelle in Manly – Teenager verliert Blut, das Board zersplittert

Montag, kurz nach Mittag: Ein junger Surfer gleitet am North Steyne Beach über eine harmlose Zwei-Fuß-Welle, als ein massiver Bullenhai das Brett durchbeißt und sein Bein trifft. Badegäste ziehen den 20-Jährigen aus den Fluten, improvisieren einen Druckverband, Rettungskräfte kämpfen um seine Arterie.
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Nur Stunden zuvor biss ein Tier an Dee Why ein Loch in das Board eines Kindes, am Vortag riss es einem Zwölfjährigen bei Shark Beach Fleisch aus dem Oberschenkel. Drei Attacken in einem Umkreis von zwölf Kilometern – die Stadt sperrt ihre Nordstrände.
